Die Schüsslersalze im Überblick

Nr. 1 - Calcium fluoratum

Das erste Schüßler Salz ist das wichtigste Mittel bei allen Knochen- und Hautproblemen. Dies resultiert daraus, dass Calcium der mit Abstand wichtigste Bestandteil der menschlichen Knochen ist. Auch für die korrekte Funktionsweise von Muskeln und Nerven ist eine ausreichende Menge von Kalzium im Körper unabdingbar.

Fluor beziehungsweise Fluoridverbindungen spielen ebenfalls im Körper eine bedeutende Rolle. Sie sind dafür verantwortlich Strukturen aufzubauen, die äußerst hart sind und überall dort zum Einsatz kommen, wo mechanische Abnutzung im Körper entstehen kann. Dies ist zum Beispiel bei den Zähnen beziehungsweise beim Zahnschmelz der Fall, aber auch an den Zellwänden sowie bei Gelenken, Sehnen und Bändern.

Einen Mangel im Körper an Calcium fluoratum erkennt man unter anderem an übermäßiger Hornhautbildung, spröden Nägeln, rissiger Haut (vor allem an Händen und Lippen), der Neigung zu Krampfadern und Überbeinen sowie einem unkontrollierbaren Harn- und/oder Stuhldrang. Im fortgeschrittenen Stadium kann ein Mangel an Calcium fluoratum zu Osteoporose, das heißt dem Verlust von Knochensubstanz, führen.

Die genannten Beschwerden werden in der Regel durch eine kalte und feuchte Umgebung noch verschlimmert, im Gegensatz dazu kann Wärme oder sogar Hitze eine kurzfristige Verbesserung erwirken. Auch Bewegung sorgt in der Regel für positive Anreize.

Ein Mangel an Calcium fluoratum kann auch im Gesicht des Betroffenen erkannt werden. Oft zeigt sich dieser Mangel anhand milchiger bzw. leicht durchsichtiger Zähne sowie der typischen Würfelfalten um die Augenlider. Charakteristisch für diese Falten ist, dass sie am inneren Augenwinkel beginnen und dann in Richtung des äußeren Augenwinkels wandern. Klassische Würfelfalten bestehen dabei aus senkrechten und waagerechten Faltenlinien.

Weiterhin weisen Menschen, die einen Mangel an Calcium fluoratum haben, oftmals starke Verfärbungen im Bereich um die Augen auf. Dabei kann es sich zum Beispiel um schwarz-bräunliche Verfärbungen rund um die Augen handeln, wobei manche Patienten auch lediglich Ringe unter den Augen aufweisen. Im Gegensatz zu anderen Symptomen sind jedoch diese Verfärbungen immer bräunlich beziehungsweise wirken wie schwarz hinterlegt.

Ein weiteres Merkmal ist die sehr trockene, schuppige Haut. Oftmals finden sich nicht nur im Haar, sondern auch mitten im Gesicht Hautschuppen und die gesamte Haut wirkt sehr dünn und trocken. Sie weist keinerlei Glanz auf.

Nr. 2 - Calcium phosphoricum

Calcium phosphoricum gilt als erstes Mittel, um die Heilung beziehungsweise die Neubildung körpereigener Substanzen zu unterstützen. Dabei kann es sich um die Heilung von Knochen, Muskeln, Sehnen und ähnlichem handeln, aber auch um die Neubildung von Zellen, Blutkörperchen und Eiweißbausteinen. Ein grundsätzliches Symptom für den Mangel an Calcium phosphoricum sind Wunden beziehungsweise Knochenbrüche, die sehr schlecht verheilen. Die Heilungsphase zieht sich über Wochen beziehungsweise Monate hin, ohne dass wirkliche Fortschritte zu beobachten sind.

Weitere körperliche Anzeichen für einen Mangel an Calcium phosphoricum sind die charakteristischen weißen Flecken, welche unter den Fingernägeln entstehen. Auch auf Fußnägeln und Zähnen entstehen diese Flecken oft. Weiterhin klagen Menschen mit einem Mangel an Calcium phosphoricum oftmals über Nervosität, Herzrasen, Kopfschmerzen, Nasenbluten und Heißhungerattacken. Der Heißhunger bezieht sich dabei meist auf pikant gewürzte Speisen wie z. B. Fleisch oder herzhafte Soßen. Süßes wird dagegen oft abgelehnt.

In einem fortgeschrittenen Stadium äußert sich der Mangel an Calcium phosphoricum durch Haltungsschäden, verzögerte Neubildung von Knochen sowie Osteoporose, das heißt Knochenschwund.

Allgemein verschlechtern sich die Symptome noch, wenn der Patient in eine kalte und feuchte Umgebung kommt. Ebenso wirken Stress und Unruhe verstärkend auf die Beschwerden. Große, trockene Hitze und Entspannung dagegen sorgen für positive Anreize.

Im Gesicht des Betroffenen ist ein Mangel an Calcium phosphoricum in der Regel an einem Teint zu erkennen, der wie Wachs aussieht. Dieser ist vor allem in der Region von Mund und Nase sowie an den Ohren deutlich sichtbar. Auch die Augenlider wirken – insbesondere wenn sie geschlossen werden - wie mit einer Wachsschicht überzogen. Der Patient neigt generell zu Krämpfen in der Muskulatur, wodurch auch die Gesichtsmuskeln wie ständig angespannt wirken. Eine angeschwollene Zunge mit weißlichem Belag deutet ebenfalls auf einen Mangel an diesen Mineralstoffen hin.

Der Patient verfügt oft über einen Mund mit auffällig schmalen Lippen und wirkt in seinem Wesen eher ängstlich. Er hat Probleme damit, im Mittelpunkt zu stehen. Auf der anderen Seite hatte jedoch auch Angst davor, von seinen Mitmenschen nicht wahrgenommen zu werden.

Nr. 3 - Ferrum phosphoricum

Das Schüßler Salz mit der Nummer drei - Ferrum phosphoricum - ist das Haupteinsatzmittel bei allen Entzündungen sowie bei frischen Verletzungen und Verbrennungen. Auch bei Sonnenbrand lassen sich hiermit sehr gute Ergebnisse erzielen.

Der Patient, welcher unter einem Mangel an Ferrum phosphoricum leidet, verfügt über zu wenig Eisen in seinen roten Blutkörperchen. Durch diesen Mangel lässt sich der Sauerstoff im Blut wesentlich schlechter transportieren, was insbesondere im Rahmen der Wundheilung beziehungsweise nach Entzündungen fatale Folgen haben kann. Ein Mangel an Eisen im Blut kann beispielsweise durch eine einseitige Ernährung sowie durch die Aufnahme von verschiedenen Giftstoffen wie Koffein oder Nikotin ausgelöst werden.

Auf psychischer beziehungsweise seelischer Ebene lassen sich ebenfalls deutliche Auswirkungen bei einem Mangel an Ferrum phosphoricum beobachten. Der betroffene Patient ist sehr nervös und kann sich schlecht konzentrieren. Schmerzen werden in einer erhöhten Intensität wahrgenommen.

Körperliche Merkmale sind beispielsweise moderates Fieber sowie häufig auftretende Entzündungen und Infekte im ganzen Körper. Die Entzündungen heilen schlecht ab und erzeugen einen erhöhten Schmerz. Durch Kühlung der betroffenen Stellen am Körper lässt sich kurzfristig eine Besserung erzielen, wenn diese Stellen gleichzeitig auch ruhig gestellt werden. Bewegung dagegen, insbesondere in Verbindung mit Wärme, verschlimmert die Beschwerden noch.

Im Gesicht des Betroffenen ist ein Mangel an Ferrum phosphoricum daran zu erkennen, dass sich ein blau-schwarzer Schatten um das gesamte Auge legt. Es handelt sich hierbei um den so genannten Eisenschatten. Durch diesen wirkt das Auge wie ausgehöhlt und der Betroffene sieht stets müde und übernächtigt aus. Ein weiteres Symptom sind gerötete beziehungsweise entzündete Partien im Gesicht, oft drückt sich dies auch in Form von roten Ohren aus. Ebenso treten rote Flecken am Hals beziehungsweise im Brustbereich auf.

Der so genannte Eisenschatten kann sich im fortgeschrittenen Stadium auch um die Nase herum festsetzen, insbesondere an der Nasenwurzel ist dies zu beobachten. Bei sehr eklatanten Mangelerscheinungen wirken die Stellen nicht nur dunkel, sondern fallen auch tatsächlich ein, so dass eine Vertiefung sichtbar wird.

Bei körperlichen Anstrengungen bilden sich sehr schnell rote Flecken im Gesicht und am Hals des Patienten. Auch bei psychischen Belastungen beziehungsweise Aufregung oder Anspannung können diese Flecken schnell auftreten. In vielen Fällen fangen die Flecken an zu jucken, so dass sich der Betroffene kratzen muss.

Nr. 4 - Kalium chloratum

Das vierte Schüßler Salz mit dem Namen Kalium chloratum ist das Mittel der Wahl bei allen Störungen, die mit der Entgiftung des Körpers zu tun haben. Es beinhaltet den Stoff Kaliumchlorid, welcher in jeder Körperzelle vorhanden ist und insbesondere für die korrekte Funktionsweise des Bindegewebes sorgt.

Darüber hinaus ist Kaliumchlorid ein unverzichtbarer Stoff für die Funktion des Lymphsystems. Es fördert als die Ausscheidung von Giftstoffen aus dem Körper und hilft so mit, dass dieser sich schneller regenerieren kann. Daher gilt Kalium chloratum auch als das ideale Mittel in fortgeschrittenen Phasen einer Entzündung oder Infektion. Durch den Abtransport von Giftstoffen sorgt Kalium chloratum dafür, dass die Entzündungen sich nicht im Körper festsetzen können und dadurch die Gefahr einer chronischen Erkrankung steigt.

Aufgrund dieser Eigenschaften wird Kalium chloratum sehr gerne bei Entzündungen aller Art wie zum Beispiel Mandelentzündung, Bindehautentzündung, Sehnenscheidentzündung oder Mittelohrentzündung eingesetzt. Auch bei den bekannten Kinderkrankheiten wie Keuchhusten, Scharlach, Windpocken, Masern und Mumps kann Kalium chloratum mit Erfolg eingesetzt werden.

Deutliche körperliche Anzeichen für einen Mangel an Kalium chloratum ist die Neigung zu Übergewicht. Hinzu kommen Schwellungen der Lymphdrüsen sowie aufgeplatzte Adern, die besonders an den Beinen sichtbar werden. Viele Betroffene klagen über schleimigen Husten und einen weißen Belag auf der Zunge. Die Haut ist generell unrein und weist Schuppen, Ekzeme sowie kleinere Entzündungen auf.

Insgesamt wirkt der Patient verkrampft und gehetzt, wobei sich die Symptome durch Entspannung - körperlich wie geistig - etwas abmildern lassen. Übermäßige Bewegung sowie ungesundes Essen, insbesondere sehr fettige Speisen, bewirken indes eine Verschlimmerung der Symptome.

Im Gesicht des Betroffenen ist ein Mangel an Kalium chloratum in der Regel an übermäßig auftretendem Hautgrieß festzustellen. Darüber hinaus verfügen viele Patienten über bräunliche Verfärbungen auf den Oberliedern. Unter Umständen können diese auch ins Violette übergehen. Um den Mund herum dagegen zeigt sich in vielen Fällen eine milchig-rötliche Verfärbung, insbesondere im Bereich der Oberlippe.

Weitere Merkmale für einen Mangel an Kalium chloratum sind aufgeplatzte beziehungsweise rote Äderchen im Gesicht, oft im Wangenbereich sichtbar.

Nr. 5 - Kalium phosphoricum

Kalium und Phosphor sind eine ideale Verbindung zur Förderung der Funktion des gesamten Nervensystems und der Muskelzellen. Diese Kombination sollte immer dann zum Einsatz kommen, wenn der Patient über Beschwerden klagt, die mit einer Fehlfunktionen von Nerven in Verbindung stehen. Dazu zählen - wie bereits angedeutet - auch Muskelprobleme, da Muskeln generell durch die Nerven gesteuert werden.

Kalium phosphoricum sorgt dafür, dass die mit der Nahrung, der Luft und anderen Einflüssen aufgenommene Energie optimal im Körper verteilt wird. Darüber hinaus wirkt es als Antiseptikum, kann also bei Entzündungen und bei Fieber dem Betroffenen schnell Linderung verschaffen.

Typische körperliche Anzeichen für einen Mangel an Kalium phosphoricum sind Schlafstörungen und Nervosität sowie allgemeine Niedergeschlagenheit und ein geringes körperliches Leistungspotenzial.

Der Betroffene verspürt ein ständiges Hungergefühl, das auch direkt nach dem Essen nicht verschwindet. Die Körpertemperatur ist oft erhöht, teilweise sogar über 38 Grad. Hinzu kommen Probleme im Mund- und Rachenbereich wie beispielsweise Zahnfleischbluten oder hartnäckiger Mundgeruch, der sich auch durch häufiges Zähneputzen nicht beseitigen lässt. Kalte Witterung, körperliche Anstrengungen sowie vermehrtes Essen verschlimmern diese Symptome noch. Entspannung und Wärme dagegen sind für die Heilung förderlich.

Im Gesicht des Betroffenen fällt ein Mangel an Kalium phosphoricum durch einen Verlust der rosigen Gesichtsfarbe auf. Meistens wirkt das Gesicht wie mit einem grauen Schleier überzogen. Dazu kommen, insbesondere an den Schläfen, Partien, die wie eingefallen aussehen. Im fortgeschrittenen Stadium können diese Partien dann auch wirklich einfallen. Die Augen wirken matt und glanzlos und lassen erkennen, dass der Mensch über wenig Energie verfügt.

Insgesamt wirkt der Betroffene sehr nervös, oft sogar hyperaktiv. Dabei können die Augen von einem schwarzen Schatten umrandet sein, was dem Patient ein übernächtigtes Aussehen verleiht. Charakteristisch für ein Mangel an Kalium phosphoricum ist außerdem der bereits angesprochene Mundgeruch. Durch den Mineralmangel ist dieser stets vorhanden und lässt sich auch durch beste Zahn- und Mundpflege nicht beseitigen. Darüber hinaus hat der Betroffene oft sehr warme Haut, was sich z. B. bei einem Händedruck bemerkbar macht. Auch Schweißausbrüche gehen mit diesem Mangel an Mineralstoffen einher. Schuppen im Kopfhaar können ebenfalls auf einen Mangel an Kalium phosphoricum hindeuten.

Nr. 6 - Kalium sulfuricum

Kalium sulfuricum, das Schüßler Salz Nummer sechs, kommt insbesondere bei chronischen Leiden wie zum Beispiel Hautkrankheiten oder Leberproblemen sowie bei Entzündungen im fortgeschrittenen Stadium zum Einsatz. Es unterstützt die Entgiftung und Entschlackung des Körpers und hilft so beim Abtransport von Giftstoffen.

Insbesondere für die Heilung und Pigmentierung der Haut ist die Verbindung aus Kalium und Sulfur ein wichtiger Stoff. Dieser sorgt dafür, dass Defekte an der Haut und auch an den Schleimhäuten sehr schnell wieder abheilen und die entsprechenden Auslöser rasch aus dem Körper austransportiert werden können. Diese Kombination spielt eine wichtige Rolle für die Entgiftung jeder einzelnen Körperzelle, so dass die belastenden Schlacken schnell und effektiv abtransportiert werden können.

Auch für chronische Beschwerden wie beispielsweise Schnupfen, Husten und Kinderkrankheiten wie Masern, Röteln oder Scharlach ist Kalium sulfuricum das Mittel der Wahl. Es regt die Aktivität der Bauchspeicheldrüse an und fördert die Insulinproduktion. Dadurch können Krankheitserreger und Entzündungsherde wirksam bekämpft werden.

Einen Mangel an Kalium sulfuricum erkennt der Betroffene an einem ständigen Völlegefühl, besonders im Oberbauch. Oft kommt noch eine schwelende Übelkeit hinzu. Durch die gestörte Sauerstoffzufuhr zu den Zellen hat der Patient stets das Gefühl, zu wenig Luft zu bekommen und fühlt sich daher im Freien wesentlich wohler als in einem Gebäude. Veränderungen der Haut wie beispielsweise Pigmentflecken, Muttermale, Ekzeme oder auch Neurodermitis und Schuppenflechte sind ebenfalls Anzeichen für einen Mangel an Kalium sulfuricum. Insgesamt fühlt sich der Betroffene am frühen Morgen, idealerweise in einer kühlen und mit frischer Luft versehenen Umgebung, am wohlsten. Jegliche Art von Wärme tut ihm dagegen nicht gut, besonders am Abend.

Im Gesicht des Betroffenen kann man einen Mangel an Kalium sulfuricum an einer grau-gelblichen Verfärbung, insbesondere um die Augen, feststellen. Die meisten Betroffenen verfügen darüber hinaus über zahlreiche Pigmentflecken und andere Hautirritationen. Auch im Bereich von Nase und Mund kann eine grau-gelbliche Verfärbung sichtbar werden. Betroffene mit einem Mangel an Kalium sulfuricum neigen außerdem zu Altersflecken, die sich bereits in einem recht jungen Alter auf der Haut zeigen. Die Haut wirkt insgesamt schuppig und unrein.

Nr. 7 - Magnesium phosphoricum

Wer des Öfteren zu Krämpfen, Muskelbeschwerden oder auch Koliken neigt, bei dem könnte ein Mangel an Magnesium phosphoricum vorliegen. Diese Stoffe, insbesondere in ihrer Kombination, dienen vorrangig dem Aufbau von Muskel- und Nervenzellen sowie zur Sicherstellung der korrekten Funktion dieser Zellen. Nur, wer über die ausreichende Menge von Magnesium und Phosphor im Organismus verfügt, erreicht eine schnelle Übertragung der Impulse von Nerven und Muskeln. Ist diese Übertragung gestört beziehungsweise läuft zu langsam ab, merkt der Patienten nicht, wenn ein Muskel übermäßig beansprucht wird. Krämpfe und Muskelbeschwerden sind die unabdingbare Folge.

Charakteristische Beschwerden bei einem Mangel an Magnesium phosphoricum sind beispielsweise Wadenkrämpfe sowie Krämpfe im Bereich von Magen und Darm. Oft beklagen sich Betroffene über Koliken, besonders im Gallen- und Nierenbereich sowie über schmerzhafte Blähungen und ein ständiges Druckgefühl im Unterbauch. Hinzu kommen kann ein Würgereiz im Hals, außerdem tritt häufiger Migräne auf.

Die Schmerzen, welche ein Patient mit Magnesium phosphoricum-Mangel regelmäßig erleiden muss, treten meist unverhofft und blitzartig auf. Es sind krampfartige Schmerzen, die oft über einen langen Zeitraum anhalten können.

Zuverlässige Anzeichen für den Mangel an diesen Mineralien sind beispielsweise ein ständiger Juckreiz sowie rote Stellen auf der Haut, oft auch im Gesicht. Viele Patienten klagen über Schlafstörungen und fühlen sich unausgeglichen und nervös. Außerdem ist bei den Betroffenen ein deutlicher Heißhunger nach Schokolade zu beobachten. Wichtig zu wissen ist, dass sich dieser Heißhunger ausschließlich auf Schokolade bezieht, nicht auf andere Süßspeisen

Im Gesicht kann man einen Mangel an Magnesium phosphoricum unter anderem an den bereits angesprochenen roten Flecken erkennen. Der Mediziner spricht dabei von der so genannten Karmesinröte, die sehr oft auf den Wangen durch große rote Flecken sichtbar wird. Manchmal werden diese Flecken auch als Schamesröte oder Verlegenheitsröte fehlinterpretiert.

Ist der Betroffene im Stress oder befindet sich in einer besonders kalten Umgebung, so treten diese roten Flecken besonders schnell auf. Viele Klagen in diesem Zusammenhang über ein übermäßiges Wärmegefühl. Insbesondere nach einem üppigen Essen, vielleicht noch in Verbindung mit dem Genuss von Alkohol, verstärkt sich dieses Wärmegefühl bis hin zu der Empfindung, dass der Körper glühend heiß ist.

Nr. 8 - Natrium chloratum

Ähnlich wie Kalium sulfuricum ist auch Natrium chloratum eine unverzichtbare Kombination von Wirkstoffen für die Entgiftung und Entschlackung des Körpers. Im Gegensatz zum erstgenannten Schüßler Salz wirkt sich Natrium chloratum aber hauptsächlich auf den Flüssigkeits- und Wärmehaushalt des Körpers aus. Während also Kalium sulfuricum hauptsächlich für den Abtransport der festen Giftstoffe im Körper verantwortlich ist, sorgt Natrium chloratum dafür, dass auch die flüssigen Schadstoffe zuverlässig abtransportiert beziehungsweise durch die optimale Körpertemperatur verbrannt werden.

Wenn der Flüssigkeitshaushalt des Körpers gestört ist, so kann das vielfältige Folgen auf den Organismus haben. Die Arbeit der Zellen wird durch einen falschen Flüssigkeitsgehalt negativ beeinflusst. Weiterhin kann der gesamte Organismus nicht mehr richtig arbeiten, da über den Flüssigkeitshaushalt auch die Wärmeregulation des Körpers gesteuert wird. Jeder Mensch kennt dies vom Schwitzen. Ebenso hängt die korrekte Funktionsweise der Schleimhäute mit der Flüssigkeitsproduktion zusammen, wovon im weiteren Verlauf auch alle Körperteile betroffen sind, die nicht direkt mit Blut versorgt werden. Dies können beispielsweise Knorpel, Bänder, Bandscheiben oder Sehnen sein.

Ein Mangel an Natrium chloratum entsteht oft durch den übermäßigen Genuss von Salz beziehungsweise salzigen Lebensmitteln. Da in unserer modernen Welt insgesamt sehr viel Salz in Lebensmitteln aller Art verwendet wird, ist bereits jetzt bei einem großen Teil der Bevölkerung über einen Mangel an Natrium chloratum zu klagen. Noch gefördert wird dieser Mangel durch den Genuss von Getränken, die dem Körper Wasser entziehen, wie beispielsweise Kaffee, schwarzer Tee oder jegliche Art von Alkohol.

Ein deutliches Zeichen für einen Mangel an Natrium chloratum ist beispielsweise ein ständiger Schnupfen, der einhergeht mit einem klaren, wässrigen Ausfluss. Oft beklagen sich Betroffene auch über ein Brennen im Hals sowie im Mund- und Rachenraum. Durch Wärme beziehungsweise Hitze werden diese Symptome noch verstärkt, während kühle frische Luft und eine reduzierte Nahrungsaufnahme das Wohlbefinden fördern.

Im Gesicht des Betroffenen erkennt man einen Mangel von Natrium chloratum an einer schwammigen, mit auffallend großen Poren versehenen Haut. Insgesamt wirkt das Gesicht schwammig und konturlos. Hinzu kommt ein Glanz auf dem gesamten Gesicht, der an eine gelartige Konsistenz erinnert. Dieser ist oft im Bereich um die Augen und auf den Liedern am deutlichsten zu bemerken. Dieser Glanz im Gesicht kann daher kommen, dass der Betroffene übermäßig schwitzt und sich daher ständig ein Schweißfilm auf dem Gesicht befindet. Durch diese Schweißproduktion wird auch die Unreinheit der Haut gefördert, was sich letztendlich an den großen Poren erkennen lässt.

Nr. 9 - Natrium phosphoricum

Bei allen Problemen, die den Stoffwechsel - insbesondere den Fettstoffwechsel - des Körpers betreffen, ist Natrium phosphoricum das geeignete Mittel. Der zu Grunde liegende Stoff Natriumsphosphat ist in jeder Körperzelle und in allen Körperflüssigkeiten vorhanden. Er sorgt für die regelmäßige Entsäuerung des Körpers und hält den Fettstoffwechsel im Gleichgewicht.

Menschen mit einem Mangel an Natrium phosphoricum klagen oft über rheumatische Beschwerden, die durch eine Übersäuerung des Körpers ausgelöst werden. Hinzu kommen Probleme mit der Haut wie zum Beispiel Akne, Hautentzündungen, Neurodermitis und Ekzeme. Auch diese werden durch eine Störung im Fettstoffwechsel ausgelöst, da die Haut hier nicht mehr in der Lage ist, zuviel vorhandene Fettstoffe abzutransportieren. Zu den Leiden Betroffener mit einem Mangel an Natriumsphosphat gehören häufig Sodbrennen, Entzündungen der Magenschleimhäute sowie Magengeschwüre.

Äußerlich zeigt sich diese Mangelerscheinung anhand von unreiner, fettiger und mit Mitessern beziehungsweise Pickeln übersäter Haut. Das Kopfhaar ist ebenfalls fettig, in manchen Fällen aber auch besonders trocken. Absonderungen des Körpers wie Schweiß riechen meistens säuerlich. Charakteristisch für ein Mangel an Natrium phosphoricum ist außerdem ein ständiger Heißhunger auf Süßes, insbesondere Mailspeisen. Durch eine Umstellung der Ernährung auf basische Kost können die Symptome gelindert werden. Dazu sollte man dem Körper die notwendige Ruhe zur Regeneration gönnen. Wer dagegen oft übersäuernde Nahrung zu sich nimmt und dem Körper die notwendige Entspannung verweigert, wird die Symptome verschlimmern.

Im Gesicht des Betroffenen lässt sich ein Mangel an Natrium phosphoricum an einem stumpfen Glanz der Haut feststellen, sowie an zahlreichen Hautuntereinheiten und Irritationen wie beispielsweise roten Flecken oder Ekzemen. Hinzu kommen zahlreiche senkrechte Falten um die Mundpartie, besonders im Bereich der Oberlippe. Wenn die Mangelerscheinung länger andauert, können sich die Symptome teilweise ins Gegenteil umkehren, so dass der Betroffene äußerst trockene Haut und schuppige Haare aufweist.

Nr. 10 - Natrium sulfuricum

Wie alle Natriumsalze unterstützt auch Natrium sulfuricum den Abtransport von Giftstoffen beziehungsweise Schlacken aus dem Körper. Das Schüßler Salz mit der Nummer zehn unterstützt dabei vor allem den Abtransport dieser Giftstoffe über die inneren Organe wie beispielsweise Leber, Nieren, Gallenblase oder Darm. Zudem trägt Natrium sulfuricum zur Regulierung des Zuckerhaushaltes im Körper bei.

Aus den vorstehenden Erläuterungen lassen sich bereits leicht die Anwendungsgebiete von Natrium sulfuricum ableiten. Es kommt immer dann zum Einsatz, wenn der Betroffene Probleme mit den inneren Entgiftungs- beziehungsweise Ausscheidungsorganen hat. Dies betrifft insbesondere den Darm, die Nieren sowie Leber und Galle. Störungen in der Funktion dieser Organe können zu rheumatischen Beschwerden, Gicht und Hautausschlägen aller Art führen. Zudem neigt der Körper in diesem Fall dazu, übermäßig viel Wasser in seinen Zellen einzulagern. Durch die Einnahme von Natrium sulfuricum helfen Sie Ihrem Körper, dieses Wasser wieder abzutransportieren. Dadurch wird gleichzeitig auch die Fließfähigkeit des Blutes verbessert, so dass Nährstoffe effektiver und schneller zu den Zellen gebracht werden können.

Ein Mangel an Natrium sulfuricum kann sich anhand von Blähungen, geschwollenen Extremitäten wie beispielsweise Händen und Füßen sowie Gelenk- und Kopfschmerzen zeigen. Oft ist dabei auch die Haut irritiert, so dass der Betroffene einen ständigen Juckreiz verspürt. Jegliche Art von Feuchtigkeit und Kälte wird diese Symptome noch verschlimmern. Wer seine Körper trocken und warm hält, kann dagegen mit einer Besserung rechnen.

Im Gesicht des Betroffenen erkennt man einen Mangel an Natrium sulfuricum an einer gelblich verfärbten Gesichtshaut. Lediglich die Nase weist in den meisten Fällen eine rote oder rotblaue Färbung auf. Im fortgeschrittenen Stadium kann die Gesichtshaut auch einen grünlichen Schleier annehmen. Die gelbliche Färbung des Gesichts rührt daher, dass die Leber bei einem Mangel an Natrium sulfuricum in der Regel überfordert ist. Im akuten Stadium kann sich dies auch an gelblichen Verfärbungen der Augäpfel äußern.

Das gesamte Gesicht des Betroffenen wirkt außerdem geschwollenen und teigig. Insbesondere an den Tränensekten unter den Augen lassen sich deutliche Schwellungen beobachten, die daraus resultieren, dass hier Schlackenstoffe eingelagert werden, die im gesunden Zustand aus dem Körper abtransportiert werden würden

Nr. 11 - Silicea

Beim Schüßler Salz Nummer elf mit dem Namen Silicea handelt es sich um die so genannte Kieselsäure. Sie ist der wichtigste Stoff zur Förderung des Wachstums und der Elastizität von Knorpeln, Bindegewebe, Nägeln und Haaren. Auch die Stabilität der Knochen wird durch Silicea maßgeblich beeinflusst.

Wer einen Mangel an Silicea hat, bemerkt dies in der Regel an einer übermäßigen Schweißproduktion, besonders an Händen und Füßen. Da die Funktion des Bindegewebes eingeschränkt ist, verliert die Haut ihre Elastizität und neigt zu extremer Faltenbildung. Hinzu können Probleme an allen Körperpartien kommen, bei denen Knorpel oder Bindegewebe im Einsatz sind. Dies sind zum Beispiel Gelenke, Leisten oder auch das Rückenmark. Leistenbruch und/oder Hexenschuss kommen nicht selten bei Patienten mit Silicea-Mangel vor. Darüber hinaus neigen die Betroffenen zu Haarausfall, eitrigen Entzündungen, Arterienverkalkung und Blutergüssen.

Stellen Sie diese Symptome bei sich selbst fest, sollten Sie Ihren Körper stets warm halten und auf den Genuss von Alkohol weitgehend verzichten. Kälte, insbesondere am frühen Morgen, kann die Symptome deutlich verschlimmern.

Ein Mangel an Silicea lässt sich auch im Gesicht des Betroffenen leicht feststellen. Insgesamt wirkt die Haut sehr faltig und macht einem papierdünnen Anschein. Die Falten sind im ganzen Gesicht feststellbar und reichen bis zu den Ohren. An den Augen lassen sich viele kleine Fältchen - genannt Krähenfüsse - beobachten. Das gesamte Gesicht weist einen spiegelnden Glanz auf und wirkt wie poliert. Die tief in den Höhlen liegenden Augen sowie matte beziehungsweise stumpf glänzende Haare sind ebenfalls Symptome für einen Mangel an Silicea. Weiterhin lässt sich dieser ganz deutlich an den Fingernägeln beobachten. Oft sind diese rissig und abgebrochen. Im fortgeschrittenen Stadium äußert sich der Silicea-Mangel weiterhin durch blaue Flecken am ganzen Körper sowie zahlreichen geplatzten Äderchen. Diese treten nicht nur auf der Haut, sondern beispielsweise auch im weißen Bereich der Augäpfel auf.

Nr. 12 - Calcium sulfuricum

Das letzte der Lebenssalze nach Dr. Schüßler ist Calcium sulfuricum. Es ist etwas umstritten, da Dr. Schüßler es selbst in fortgeschrittenem Alter nicht mehr benutzte. Er war der Meinung, dass eine Kombination aus anderen Lebenssalzen die Ursachen für einen Mangel an Calcium sulfuricum beseitigen kann. Daher hielt er dieses Salz für überflüssig. Nach dem Tod von Dr. Schüßler stellten jedoch andere Mediziner fest, dass Calcium sulfuricum sehr wohl seine eigenständige Wirkung hat, die durch andere Salze - auch in Kombination - nicht erreicht werden kann.

Insbesondere für den Eiweißabbau und den Transport von Eiweiß im Körper ist Calcium sulfuricum ein wichtiges Mittel. Als Folge davon wirkt es sehr gut bei eitrigen Entzündungen. Auch Entzündungen, die bereits chronisch geworden sind, können durch den Einsatz von Calcium sulfuricum effektiv gelindert oder gar beseitigt werden.

Im Entzündungsbereich ist das Einsatzgebiet von Calcium sulfuricum sehr vielfältig. Ob Blasenentzündung, Mittelohrentzündung, Mandelentzündung, Nierenentzündung oder Nasennebenhöhlenentzündung - Calcium sulfuricum kann hier überall zum Einsatz kommen. Die genannten Entzündungsarten werden damit auch zu den Symptomen, an denen sich ein Mangel an Calcium sulfuricum feststellen lässt. Hinzu kommen noch eitrige Hautveränderungen sowie chronische Gelenkschmerzen beziehungsweise Gelenkentzündungen.

Durch Nahrung, die den Körper übersäuert und durch eine nasse und kalte Witterung können die genannten Symptome noch verschlimmert werden. Wer entgegenwirken will, sollte den Körper warm halten und im genügend Ruhe und Entspannung gönnen.

Im Gesicht des Betroffenen ist der Mangel an Calcium sulfuricum an einer grau-weißen Haut zu erkennen. Insbesondere um die Augenpartie kann die Haut sehr hell sein, so dass der Patient einen kranken und leblosen Eindruck macht. Das gesamte Ges

icht macht den Anschein aus Porzellan zu bestehen. Die Haut ist oft unrein und neigt zu Akne und eitrigen Ekzemen. Die Gesichtszüge wirken insgesamt angespannt und der Betroffene macht einen verbitterten und unzufriedenen Eindruck.

Nr. 13 - Kalium arsenicosum

Ergänzungsmittel Nr. 13 ist vor allem für die einwandfreie Funktion von Nerven und Muskeln im menschlichen Körper verantwortlich. Arsen kennen die meisten Menschen nur als gefährliches Gift, hier ist es jedoch in einer so geringen Konzentration enthalten, dass keinerlei gesundheitliche Beeinträchtigungen befürchtet werden müssen. Im Gegenteil: Arsen sorgt dafür, dass viele Stoffwechselreaktionen im menschlichen Körper beschleunigt und stabilisiert werden, so dass die damit in Zusammenhang stehenden Muskeln und Nerven besser arbeiten.

Ein Mangel an Arsen im Körper führt zu Hautproblemen, langsamen Reflexen und niedrigem Blutdruck. Man sieht dem Betroffenen an, dass die Haut beschädigt ist, zum Beispiel durch verkratzte Hände, Arme oder auch ein unregelmäßiges, trockenes und verkratztes Gesicht. Der Patient neigt zu Schuppen, die Haut wirkt eingefallen, die Wangen schmal und die Augen stehen deutlich hervor. Nochmals verschlechtert wird der Zustand durch Stress.

Besonders bei chronischen Erkrankungen der Haut, zum Beispiel Ekzemen, Akne oder Neurodermitis hat sich das Ergänzungsmittel Nr. 13 sehr gut bewährt. Es wird aber auch bei Kreislaufproblemen, allgemeiner Schwäche oder Durchfall mit Erfolg eingesetzt und kann verhindern, dass der Patient gefährlich abgemagert. Bei akuten Beschwerden sollte der Betroffene alle fünf bis fünfzehn Minuten eine Tablette langsam im Mund zergehen lassen, so dass die Inhaltsstoffe direkt über die Mundschleimhäute in den Körper aufgenommen werden können.


Nr. 14 -  Kalium Bromatum

Ein sehr gutes Mittel zur Behandlung von Nervenleiden ist das Ergänzungssalz Nr. 14 - auch „Kalium bromatum“ genannt. Grundsätzlich wirkt Kalium sehr beruhigend und stabilisierend auf das Nervensystem, in dieser speziellen Form als Kaliumbromid findet man den Stoff in vielen Bereichen des menschlichen Körpers, zum Beispiel in den Organen oder allgemein im Gewebe. Der höchste Anteil sitzt jedoch in der Leber, der Schilddrüse sowie im Gehirn und Rückenmark.

Neben der beruhigenden und regulierenden Wirkung auf das Nervensystem wird das Ergänzungsmittel Nr. 14 auch mit sehr gutem Erfolg bei Entzündungen sowie Problemen mit den Schleimhäuten eingesetzt. Ein klassisches Krankheitsbild, bei dem Kalium bromatum eingesetzt wird, ist eine chronische Hals- beziehungsweise Rachenentzündung. Dabei wirkt das Mittel hustenstillend und vermindert das lästige Kratzgefühl im Hals des Patienten.

Insgesamt wirkt dieses Ergänzungsmittel ausgleichend und harmonisierend, es kann daher auch bei psychischen Problemen - welche immer mit dem zentralen Nervensystem in Verbindung stehen - eingesetzt werden. Wichtig ist dabei allerdings zu wissen, dass während der Behandlung so wenig Kochsalz wie möglich zu sich genommen werden sollte, da Kochsalz grundsätzlich die Wirkung von Kalium bromatum verringert.

Ein Ungleichgewicht in diesem Bereich sieht man dem Betroffenen in Form von unreiner Haut – z. B. Pickel oder Akne - sowie einem insgesamt unruhigen Verhalten, verbunden mit einem müden oder übernächtigten Aussehen, an.

Nr. 15 - Kalium jodatum

Insbesondere bei Problemen mit der Schilddrüse sollte ein jodhaltiges Mittel eingesetzt werden. Dafür ist das Ergänzungssalz Nr. 15 ideal. Kalium jodatum ist dabei eines der Salze mit dem höchsten Jodgehalt. Es kann bei allen Störungen des menschlichen Körpers und der Psyche eingesetzt werden, die auf einem Mangel an Jod basieren.

Das Salz findet sich übrigens auch in natürlicher Form im menschlichen Körper, zum Beispiel in der Hirnanhangdrüse, in den Nieren, den Muskeln sowie in Haut und Haaren und etlichen inneren Organen.

Das Besondere an diesem Ergänzungsmittel ist, dass es sowohl bei einer Über- als auch bei einer Unterfunktion der Schilddrüse wirksam ist. Das in Kalium jodatum enthaltende Jod darf nicht mit handelsüblichem Jod verglichen werden, wie es etwa Kochsalz beigemischt wird. Doch nicht nur dafür kann das Ergänzungsmittel eingesetzt werden. Es wirkt außerdem entzündungshemmend und schmerzlindernd, insbesondere im Bereich der Haut und der Schleimhäute, aber auch bei Muskeln, Gelenken, Sehnen und Bändern.

Kalium jodatum kann außerdem bei Haarausfall oder übermäßigen körperlichen Reaktionen wie Schwitzen, Zittern, innerer Erregung, Muskelschmerzen etc. eingesetzt werden. Auch bei Durchfällen und Magen-Darm-Problemen ist es sehr wirksam. Betroffene erkennt man an einem ständigen Schweißfilm auf der Haut, die Augen stehen oft hervor und sind häufig gerötet. Ständiges Räusperte kann den Betroffenen begleiten. 

Nr. 16 - Lithium chloratum

 

Die Salze von Lithium können sowohl bei körperlichen als auch bei psychischen beziehungsweise seelischen Beschwerden hilfreiche sein. Sie werden sogar in der Schulmedizin verwendet, allerdings sorgen die entsprechenden Mittel hierbei für teilweise nicht unerhebliche Nebenwirkungen. So können zum Beispiel Hautprobleme, Nervosität, Störungen des Magen-Darm-Traktes sowie ähnliche Probleme auftreten. Experten kritisieren daher den Einsatz von Lithiumssalzen in der Schulmedizin stark.

Wie bei vielen anderen Inhaltsstoffen auch, liegen diese Salze allerdings in den Mitteln nach Dr. Schüßler in so geringen Dosen vor beziehungsweise werden so hoch potenziert, dass keinerlei Nebenwirkungen zu befürchten sind. Daher kann auch das Ergänzungsmittel Nr. 16 mit ruhigem Gewissen angewendet werden.

Lithium chloratum hilft vor allem bei einem geschwächten Immunsystem, es stärkt die Abwehrkräfte des gesamten Körpers und hilft, Ablagerungen im Körper abzubauen und auszuscheiden. Dazu gehören beispielsweise Ablagerung in der Haut, die für ein unreines Hautbild sorgen, aber auch Nieren- und Harnsteine.

Schaut man sich den Betroffenen an, so macht dieser oft einen abgespannten, aber trotzdem nervösen Eindruck. Er hat unreine Haut, gerötete und/oder geschwollenen Augen und wirkt insgesamt blass. Mit dem Ergänzungsmittel Nr. 16 kann nach Entfernungen von Ablagerungen im ganzen Körper wieder neues Gewebe aufgebaut werden. Auch Wucherrungen und totes Gewebe - zum Beispiel in Verbindung mit Narben - wird durch Lithium chloratum wirkungsvoll entfernt.

Nr. 17 – Manganum sulfuricum

Wer Probleme mit der Verdauung und/oder mit dem Stoffwechsel hat, der sollte unbedingt einmal das Ergänzungsmittel Nummer 17 – Manganum sulfuricum - ausprobieren. Obwohl viele Menschen gar nichts davon wissen, bildet Mangan einen sehr wichtigen Bestandteil des menschlichen Körpers und ist vor allem in der Leber und der Bauchspeicheldrüse in natürlicher Form vorhanden.

Man findet es jedoch auch im Blut und in jeglichem Knorpelgewebe. Mangan sorgt für, dass alle Stoffwechselvorgänge des Körpers stabilisiert und gefördert werden. Es aktiviert die Enzyme im gesamten Organismus und ist ein Energielieferant für die Körperzellen.

Dieses Ergänzungsmittel ist optimal geeignet zur Stabilisierung des Körpers bei einem geschwächten Immunsystem, es wirkt außerdem sehr gut bei Allergien sowie bei allen Formen von Hautproblemen. Auch Heuschnupfen kann damit wirkungsvoll gelindert werden. Im psychischen Bereich setzt man Manganum sulfuricum insbesondere bei Depressionen ein.

Man erkennt den Betroffenen an einer etwas gelblichen Gesichtsfarbe, außerdem wirkt er blass, müde und hat sichtbare Hautprobleme, wie beispielsweise Akne oder trockene und rissige Haut. Eine Verschlechterung dieser Phänomene tritt nochmals ein, wenn sich der Betroffene viel in kalter und nasser Umgebung aufhält, außerdem in geschlossenen Räumen sowie bei Nacht. Frische Luft und viel Ruhe können dagegen die Regeneration fördern.

Nr. 18 – Calcium sulfuratum

Dieses Ergänzungsmittel, das auf dem Inhaltsstoff Calciumsulfid basiert, wurde bereits von Samuel Hahnemann, dem Erfinder und Entdecker der Homöopathie, angewendet. Schon früh stellte sich heraus, dass das Mittel wirkungsvoll gegen Asthma und alle Erkrankungen, die mit eitrigen Symptomen einhergehen, eingesetzt werden kann.

Calcium sulfuratum sorgt dafür, dass die körpereigenen Reinigungsprozesse angeregt und intensiviert werden. Es hilft außerdem, Giftstoffe und sonstige unerwünschte Substanzen aus dem Körper auszuscheiden und verschafft diesem neue Energie. Jegliches Sekret kann besser aus dem Körper ausgeschieden werden, dies ist insbesondere wichtig bei Erkrankungen des Hals- und Rachenraums sowie der Bronchien und der Lunge.

Im Bereich der Leber sorgt Calcium sulfuratum dafür, dass sich diese besser selbst entgiften kann. Der Stoff kommt übrigens auch in natürlicher Form im Körper vor, zum Beispiel in allen Schleimhäuten, den Muskeln oder auch der Haut. Ein Mangel erkennt man am schlechten Wachstum von Haaren und Nägeln, außerdem wirkt die Haut des Betroffenen rissig und unrein.

Ein untrügliches Symptom für einen Mangel an Calcium sulfuratum sind auch Schwellungen aller Art, insbesondere im Gesicht. Dabei können Augenlider, Lippen oder auch das gesamte Gesicht betroffen sein. Die Haut des Patienten wirkt leicht gelblich, die Lippen weisen Risse auf, insgesamt macht er einen müden Eindruck.

Nr. 19 – Cuprum arsenicosum

Seit jeher ist die antibakterielle Wirkung von Kupfer bekannt. Schon die alten Römer nutzten Trinkgefäße aus Kupfer, um die im Wasser enthaltenen Mikroorganismen wirkungsvoll abzutöten. Auch für den menschlichen Körper kann Kupfer sehr gute Dienste leisten, es bildet z. B. Enzyme, welche anschließend verschiedene Vorgänge im Körper steuern.

Kupfer kommt in vielen Bereichen des Körpers in natürlicher Form vor, zum Beispiel in fast allen inneren Organen sowie im menschlichen Gehirn. Beim Funktionsmittel Nr. 19 bildet das Kupfer eine Einheit mit Arsen, das ebenfalls in natürlicher Form als Spurenelement im Körper vorkommt. In hoher Konzentration dagegen ist es ein Gift, das die meisten Menschen zum Beispiel von Pflanzenschutzmitteln kennen werden. Doch keine Sorge: Im Ergänzungsmittel Nr. 19 ist Arsen in einer solch geringen Konzentration enthalten, dass es keinerlei schädliche Wirkungen hat.

Cuprum arsenicosum wird vor allem zur Stabilisierung des Immunsystems, der Nierenfunktion und bei Störungen der Enzyme angewendet. Einen Mangel beziehungsweise eine ungleichmäßige Verteilung im Körper erkennt man unter anderem an Muskelschmerzen und Krämpfen sowie anhaltender Appetitlosigkeit.

Cuprum arsenicum wirkt außerdem sehr gut bei psychischen Erkrankungen wie Angstzuständen, Depressionen etc., aber auch bei psychosomatischen Leiden wie beispielsweise Hyperaktivität, Phantomschmerzen etc.

Nr. 20 – Kalium aluminium sulfuricum

Wer mit psychischen beziehungsweise seelischen Problemen zu kämpfen hat, für den dürfte das Ergänzungsmittel Nr. 20 genau richtig sein. Kalium aluminium sulfuricum wirkt vor allem auf die Psyche des Menschen, es stärkt sein Gedächtnis und hilft dabei, eine bessere Konzentration zu bewahren. Auch bei leichten Depressionen sowie bei einsetzender Vergesslichkeit im Alter bringt dieses Mittel sehr gute Erfolge.

Doch damit nicht genug. Auch bei zahlreichen körperlichen Leiden kann Kalium aluminium sulfuricum erfolgreich eingesetzt werden. Bekannt ist dabei z. B. seine blutstillende Wirkung, weshalb es insbesondere bei frischen Wunden und Verletzungen eingesetzt werden kann. Die Gerinnung des Blutes und damit die Heilung der Wunden wird beschleunigt.

Sämtliche Sekrete - unter anderem auch die Produktion von Schweiß - werden im Körper vermindert, dies erkennt man unter anderem auch daran, dass Aluminium oft in Deodorants eingesetzt wird.

Einen Betroffenen mit einem Mangel an Kalium aluminium sulfuricum erkennt man an einer rauen und trockenen Haut sowie ausgetrockneten Schleimhäuten. Dies macht sich insbesondere in der Nase sowie im Mund- und Rachenraum bemerkbar. Das Gesicht wirkt insgesamt leicht gelblich und hat ein wachsartiges Aussehen. Die Haut kann grobporig und verkratzt sein. Durch Wärme - insbesondere in geschlossenen Räumen - werden die Symptome noch verstärkt, Feuchtigkeit und frische Luft dagegen wirken lindernd.

Nr. 22 – Calcium carbonicum

Insbesondere für das Wachstum von Kindern und Jugendlichen ist ein ausreichender Gehalt an Calcium im Körper enorm wichtig. Calcium kommt in natürlicher Form unter anderem in jedem Knochen sowie in den menschlichen Zähnen vor. Calcium hat außerdem einen wichtigen Einfluss auf die korrekte Funktionsweise von Muskeln und Sehnen.

Ein Mangel an Calcium kann zu Gefühlen von Taubheit und allerlei Knochenerkrankungen führen. Die Muskeln arbeiten nicht mehr richtig, es kommt zu Krämpfen, Gliederschmerzen sowie einem ständigen Kribbeln oder Brennen. Die Finger- und Fußnägel werden brüchig und haben ein rissiges Aussehen, außerdem wird die Stabilität der Zähne geschwächt, was zu Zahnausfall oder Karies führen kann.

Das Ergänzungssalz Nr. 22 - Calcium carbonicum - kann diesen Symptomen wirkungsvoll vorbeugen. Es unterstützt den ständigen Aufbau von Knochengewebe, stärkt Zähne und Nägel und hilft dabei, die Muskeln mit ausreichend Energie zu versorgen, so dass diese korrekt arbeiten können.

Auch nach Verletzungen, wie beispielsweise Knochenbrüchen, kann der Einsatz von Calcium carbonicum eine sehr gute Wirkung erzielen. Es sorgt dafür, dass Knochenbrüche schneller und besser heilen. Weiterhin hat Calcium einen positiven Einfluss auf die Schleimhäute und die Haut des Körpers und stärkt die Zellmembranen. Vor allem für Kinder ist Calcium carbonicum ein sehr gutes Mittel, um diese in ihrem Wachstum und ihrer Entwicklung zu fördern und langfristig zu stärken.

Nr. 23 – Natrium bicarbonicum

Dieses Ergänzungsmittel ist nichts anderes als das seit Jahrhunderten bekannte Natron, lediglich in potenzierter Form. Natron wird insbesondere bei Sodbrennen sowie Magen- und Verdauungsproblemen eingesetzt. Es sorgt dafür, dass eine angegriffene Magenschleimhaut abschwellen kann und nicht noch weiter gereizt wird. Es bindet im Magen überschüssige Säure und sorgt damit für ein gesteigertes Wohlbefinden.

Natron kommt auch in natürlicher Form im menschlichen Körper vor, zum Beispiel in der Leber oder der Bauchspeicheldrüse. Der Einsatz des Ergänzungssalzes Nummer 23 kann u. a. bei Übergewicht, bei der Umstellung der Ernährung und sogar bei Diabetes hilfreich sein.

Den Betroffenen mit einem Mangel an Natron erkennt man unter anderem an Schwellungen im Gesicht, insbesondere im Bereich der Augenlider. Außerdem weisen viele Betroffene Ringe unter den Augen auf und haben insgesamt ein geschwollenes, aufgedunsenes Gesicht. Die Haut wirkt dick und milchig.

Wer davon betroffen ist, der sollte unbedingt große Hitze, Zugluft und übermäßige geistige Arbeit meiden. Auch bei Gewittern und Wetterwechseln verschlechtern sich die Beschwerden. Eine warme, zugluftfreie Umgebungen sowie moderate Bewegung dagegen fördern den Ausgleich.

Insgesamt bildet Natrium bicarbonicum einer Art Säurepuffer im Körper, sämtliche überschüssige Säuren können damit gebunden und abtransportiert werden. Der Betroffene fühlt sich wohler und wirkt nicht mehr übersäuert.

Nr. 24 – Arsenum jodatum

Wer an einem Mangel von bestimmten Spurenelementen im Körper leidet, der wirkt oft schwach, abgemagert und erschöpft. Auch an Haut- und Schleimhauterkrankungen – oft in chronischer Form - erkennt man einen solchen Mangel.

Das Ergänzungssalz Nr. 24 – Arsenum jodatum - wird mit sehr gutem Erfolg zur Stimulation des gesamten menschlichen Organismus eingesetzt. Insbesondere bei geschwächten Menschen, z. B. nach dem Auskurieren einer Krankheit - verbessert es die gesamte Konstitution des Körpers und sorgt dafür, dass sich der Betroffene schneller wieder „auf den Beinen“ fühlt.

Auch eine gestörte Funktion der Schilddrüse, diverse Arten von Gelenkerkrankungen sowie Infekte aller Art können mit Arsenum jodatum gelindert werden. Im Übrigen ist das Mittel schon seit Jahrhunderten bekannt, so setzte man es z. B. in Asien vor mehreren hundert Jahren bereits zur Behandlung von Lepra ein.

Ein Mangel an den Enzymen Arsen und Jod erkennt man unter anderem daran, dass der Betroffene trotz normalem Essverhalten immer weiter abnimmt. Seine Haut wirkt ausgetrocknet und ist oft schuppig, hinzu kommen psychische Probleme wie beispielsweise Depressionen, Reizbarkeit oder Minderwertigkeitskomplexe. Durch jegliche Art von Extremtemperaturen werden die Symptome in der Regel noch verstärkt, insbesondere bei großer Kälte. Moderate Bewegung an frischer Luft dagegen fördert den Ausgleich und sorgt für mehr Wohlbefinden.

Nr. 25 – Aurum chlorartum

Bei vielen Menschen ist ein bestimmter Rhythmus im Körper nachhaltig gestört. Dies kann z. B. bei Frauen der Rhythmus der Menstruation sein, bei Männern dagegen der Rhythmus zwischen Schlafen und Wachphasen.

Oftmals ist die Ursache für solche Störungen in den körpereigenen Rhythmen ein Mangel des Hormons Melatonin im Gehirn. Dieses Hormon hat die Aufgabe, das Wachstum des Körpers sowie alle Routinen zu steuern. Insbesondere bei Frauen sorgt es dafür, dass der Zyklus stabilisiert wird und die Monatsblutungen regelmäßig stattfinden. Ein Mangel an Melatonin kann außerdem dafür sorgen, dass Beschwerden an den Eierstöcken sowie Erkrankungen der Gebärmutter auftreten.

Obwohl Aurum chloratum auch von Männern eingenommen werden kann (z. B. bei Schlafstörungen), ist es das klassische Frauenmittel. Es hilft beim Ausbleiben der Periode, bei Schwellungen der Brüste, Entzündungen an Eierstöcken oder Gebärmutter sowie bei vielen anderen, frauentypischen Beschwerden.

Aurum chloratum kommt übrigens auch in natürlicher Form im menschlichen Körper vor, zum Beispiel in Herz und Leber sowie in der Zirbeldrüse. Treten die oben genannten Beschwerden auf, sollte das Mittel in der Potenz D12 als Tablette eingenommen werden. Diese Tablette lässt man langsam im Mund zergehen, so dass die Wirkstoffe direkt über die Schleimhäute aufgenommen werden können.

Nr. 26 – Selenium

Beim Ergänzungsmittel Nr. 26 - Selenium - haben wir es mit einem ganz besonderen Stoff zu tun. Im Gegensatz zu den anderen Ergänzungsmitteln handelt es sich hierbei nicht um ein Salz, sondern um ein rein chemisches Element.

Trotzdem ist Selen ein sehr wichtiges Spurenelement im menschlichen Körper, das insbesondere beim Abbau von Giftstoffen zum Einsatz kommt. Dadurch ist auch das Einsatzgebiet des Ergänzungsmittels Nr. 26 schon vorgezeichnet: Es kann unter anderem sehr erfolgreich beim Abbau von Alkohol, bei der Raucherentwöhnung und bei vielen anderen Entgiftungsprozessen des Körpers eingesetzt werden.

Es verbessert außerdem den Fluss des Blutes im Körper und kann dafür sorgen, dass Thrombosen - z. B. bei langen Überseeflügen - vermieden werden. Im Körper kommt Selen u. a. auch in natürlicher Form vor, zum Beispiel in der Leber.

Ein sehr positiver Aspekt von Selen ist auch die Senkung des Cholesterinspiegels. Wer also unter zu hohen Cholesterinwerten leidet, der sollte Selen zu seinem Konstitutionsmittel machen. Insgesamt sorgt das Mittel dafür, dass Erschöpfungszustände, Fieber, Entzündungen und vieles mehr gelindert oder ganz vermieden werden können.

Bei einem Mangel an Selen sollte das Ergänzungsmittel Nr. 26 in Tablettenform in der Potenz D12 eingenommen werden. Der Betroffene lässt dabei eine Tablette langsam im Mund zergehen, so dass die Inhaltsstoffe bereits über die Mundschleimhäute aufgenommen werden können.

Nr. 27 – Kalium bichromicum

Wer Probleme mit zu hohen Cholesterinwerten beziehungsweise einem zu hohen Cholesterinspiegel im Körper hat, der sollte das Ergänzungsmittel Nr. 27, genannt Kalium bichromicum, verwenden.

Wie man sich nun schon fast denken kann, wirkt das Mittel auch sehr gut, um überschüssiges Körperfett - insbesondere in Verbindung mit Sport - wirkungsvoll zu verbrennen. Das Salz hilft dabei, Körperfette besser und nachhaltiger in Muskelmasse zu verwandeln. Es stärkt das Sättigungsgefühl und kann damit auch beim Reduzieren der Kalorienmenge, welche tagtäglich aufgenommen wird, helfen.

Man darf nun aber nicht erwarten, dass Kalium bichromicum ein Wundermittel zum Gewichtsverlust darstellt. Insbesondere sportliche Betätigung beziehungsweise Bewegung ist notwendig, damit das Mittel Erfolge erzielen kann. Es erfüllt außerdem weitere Aufgaben, zeigt zum Beispiel eine schleimlösende Wirkung und lässt Entzündungen besser abheilen.

Im psychischen und psychosomatischen Bereich wirkt das Ergänzungsmittel Nr. 27 bei Appetitlosigkeit, dauerhafter Aufregung, gesteigerter Empfindsamkeit sowie einem Mangel an Energie. Auch Überempfindlichkeiten aller Art – z. B. gegen laute Geräusche, Gerüche, einen bestimmten Geschmack etc. können damit wirkungsvoll gelindert werden.